Ideen für Trigami und die Kommunikation in Notfallsituationen

Nach meinem Bericht über Trigami, wahrscheinlich durch fehlerhaften Code, auf den Radar des Google-Warnsystems gelandet sind, gab es ja einige Kritik an der Kommunikation nach Außen. Zudem wurde mir ja nachgesagt, ich betreibe Hetze. Was ich so entschieden zurückweisen muss. Ich habe weder etwas gegen Trigami noch betreibe ich Hetze, ich habe nur meine Kritik und Meinung dazu hier öffentlich gemacht, wie kommuniziert wird. Soviel erst einmal dazu, nun aber zu meinen Tips, wie Trigami und auch andere Unternehmen besser vorbereitet sein könnten, auf eine solche Situation.

Zunächst einmal würde ich mir jemanden organisieren, der auch an Wochenenden und Feiertagen mal einen Blick auf das eigene Angebot wirft. So hätte es vielleicht keine 2 Tage dauern müssen, bis eine erste Reaktion nach Außen zustande kommt. Sprich eine Person, die schaut, was mit dem eigenen Dienst lost ist und ob im Web Nachrichten auftauchen, die auf Fehler oder Schaden hindeuten. Bei der Größenordnung von Trigami, immerhin 12 Blogs im Netzwerk, sollte das Pflicht sein, denke ich.

Für die Zukunft würde ich vielleicht auch darüber nachdenken, eine externe News-Quelle oder Blog einzurichten. So das dieser nicht gleich mit down ist, wenn die eigene Seite mal ins strudeln gerät oder „gesperrt“ wird. Twitter und Facebook ausgiebig Nutzen, denn bis auf zwei kurze Lebenszeichen kam rein gar nichts über diese Kanäle (Stand 2.08.2010 – 15:09 Uhr). Zumal der Vorteil einer „externen“ Newsquelle z.b. (news-mustermann.de) den Vorteil hat, dass man einen deutlich größeren Anteil an betroffenen erreichen kann. Denn oft werden solche Nachrichten automatisch weiter ins Netz hinausgetragen. Zusätzlich dazu erspart man sich eventuell einen großen Teil Mailanfragen. Zudem könnte man dann in Medien, die darüber berichten einen kurzen Hinweis hinterlassen, der zur News-Meldung führt.

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Auch hätte eine klare Aussage nicht geschadet, ob es wirklich Malware ist oder nur ein Fehler der da entstanden ist. Wäre es nur ein fehlerhafter Code, dann hätten die Besucher entweder auf alternative Browser ausweichen können, oder guten Gewissens die Warnung ignorieren können.

Mein Fazit bei Trigami’s Kommunikationskultur, bisher lief es ehr suboptimal. Aber wie schon gesagt, ich habe nichts gegen Trigami, nein ich würde mich freuen, wenn sie die Lage meistern und uns daran teilhaben lassen. Ich gönne jedem fairen Unternehmen seinen Erfolg. Ich würde mich freuen, wenn dieser Post als ehrliche Kritik und Verbesserungsvorschlag aufgenommen wird.

Viel Glück!

P.S. Ist mir alles nur spontan und nebenbei eingefallen!


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Datum: 2. August 2010
Autor: Frank (Update-Leben)

2 Reaktionen zu “Ideen für Trigami und die Kommunikation in Notfallsituationen”

  1. Micha sagt:

    Ganz Deiner Meinung – wer den Anspruch erheben will Marktführer im Bereich Social Media Marketing zu sein sollte auch in Notfallsituationen schnell und angemessen reagieren können und auch wenn das Dilemma tatsächlich erst am Montag Morgen bemerkt wurde wäre eine Rundmail an alle Partner (und als solche dürfen sich Blogger schon sehen, find ich) schon gut gewesen…

    Ich selbst hab erst mal alle Codes entfernt, harre der Dinge die da kommen und wünsche mir sehr dass Trigami aus der Geschichte dazulernt….

    Beste Grüße
    Micha

  2. [...] man Kommunikation in solchen Fällen auch führen kann, ist freundlicherweise auf digital life nachzulesen, deshalb spare ich mir das [...]

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