Nun ist es raus, der Twitter-Account “RobGreen”, von Robert Basic ging über die Ladentheke, genauer an Kaeuferportal.de. Das Ziel war für Robert Basic klar, durch den Verkauf wollte er für Aufmerksamkeit sorgen. Sowohl für den Käufer, als auch den Verkäufer ist dies mehr als gelungen, der Buzz ist heute ungemein groß, auch wenn die Meinungen auch stark auseinandergehen. Mit dem Erlös aus dem Verkauf, will Robert Basic sein Projekt Buzzriders weiter voran bringen. Über den gezahlten Preis ist soweit nichts bekannt, darüber halten Verkäufer und auch Käufer stillschweigen.
Nach dem Verkauf geschah für alle Beobachter aber etwas unerwartetes, Kaeuferportal.de schenkte den Twitter-Account an Robert Basic zurück. Grund dafür ist, man will sein Projekt und damit das Lokale im Web stärken und unterstützen. Am Ende ein PR-Gag der es wahrlich in sich hatte, dass muss ich zugeben.
Fakt ist, mit einfachsten Mitteln wurde sehr viel Aufmerksamkeit erzeugt. Dafür strampeln sich andere ohne Ende ab und geben dazu Beträge, jenseits von Gut und Böse aus. Robert hat wiedereinmal den richtigen Riecher gehabt. Sowohl Käufer als auch Verkäufer sind mit dem Ergebnis zufrieden. Dies zeigt auch das Statement des Geschäftsführers von Kaeuferportal.de:
Zitat Robin Behlau:
“Seit eineinhalb Jahren vernetzt Käuferportal.de erfolgreich lokale Unternehmen und Anbieter. Dabei haben wir den Erfahrungswert gemacht, dass es immer wichtiger wird, im World Wide Web Angebote mit lokalem Bezug anzubieten. Buzzriders möchte genau diese Idee umsetzen und wir sind uns sicher, in Zukunft durch eine intensive Kooperation mit Robert diese Entwicklung voranzutreiben.”
Etwas erschrocken bin ich über die Kommentare aus dem Web, wenn es mich auch nicht verwundert. Teilweise ging man da ganz schön unter die Gürtellinie, was ich wiederum nicht verstehe. Benehmt ihr euch auch so, wenn ihr Ausgeht, so in die Kneipe oder ins Kino?
Was mich dann aber doch schon stark wundert, dass das Eigentum eines anderen, für dass eigene Gehalten wird. Da ist davon die Rede, dass man sich als Follower, verkauft fühlt. Wie bitte was? Leute dazu mal ein kleines Beispiel, vielleicht klingelt es ja dann.
Wenn man bei Twitter jemandem folgt, dann ist dass wie wenn man einen TV-Sender oder eine Zeitung abonniert. Nach dem abonnieren bekommt man die Inhalte des Kanales frei Haus geliefert. Und je mehr Abonnenten ein solcher TV-Sender oder eben eine Zeitung hat, um so mehr ist das Medienprodukt auch wert.
So gehen wir jetzt mal weiter davon aus, so ein TV-Sender oder eine Zeitung, wechselt den Verlag oder das Medienunternehmen, wird also verkauft. Woran macht man den Kaufpreis fest? An der Anzahl der Mitarbeiter sicher nicht, denn die kosten Geld und bringen keines ein. Die Anzahl der Werbetreibenden auf dem Kanal, haben dann schon ehr einen Einluss auf den Verkaufspreis. Aber ich bin mir sicher, 90% des Kaufpreises eines TV-Senders oder einer Zeitung, machen Abonnenten bzw. Zuschauer aus. Und was wird damit am Ende verkauft? Richtig, Wert bestimmend ist die Anzahl der Abonnenten und deren Qualität.
Über was sich hier, teils ohne jegliches Niveau aufgeregt wird, ist in der Wirtschaft eigentlich das normalste der Welt.
Woher kommt dann aber diese Aufregung um eine solche Aktion. In Deutschland stelle ich immer wieder fest, dass es dafür zwei Gründe gibt. Ganz oben steht Neid. Denn sobald jemand mitbekommt, da könnte einer mehr verdienen, wird ihm die Butter auf dem Brote nicht mehr gegönnt. Der zweite Punkt ist, man will sich selbst ins Gespräch bringen. Das nicht Wenige dazu bereit sind, dafür unter die Gürtellinie zu gehen, hat man nun gesehen. Zumal es manch einem sogar egal zu sein scheint, ob sie einer Person damit schaden.
Und ich bin ehrlich, in meinen Augen habt ihr euch selbst geschadet. Denn durch eure niveaulosen Kommentare habt ihr euch geoutet, als Neider und negative Egomanen!
Erst einmal, herzlichen Glückwunsch an Robert und Kaeuferportal.de, war eine super Idee, mit mehr Buzz, als ich selbst erwartet hätte. Ich persönlich finde die Idee witzig und es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein PR-Gag. Zumal man aus der Sache auch einiges lernen kann. So zum Beispiel, suche eine Sache die die Menschen reizt oder mehr als interessiert, beides denke ich war hier der Fall.
In Bezug auf Buzzriders dürften so noch einmal mehr Menschen darauf aufmerksam geworden sein. Was mich freut, da ich selbst die Idee hinter Buzzriders super finde und diese auch unterstütze.
Ich bin jedenfalls mehr als gespannt, was da noch so an Reaktionen kommt. Besonders auf die, die jenseits von Beleidigungen und dummem gelaber angelegt sind.
Tolle Sache würde ich meinen, mal schauen wie es weitergeht!
Natürlich waren auch die Medien und Blogbetreiber nicht faul. Ein paar Meldungen zum RobGreen-Verkauf hier nun in einer Liste, ungeordnet versteht sich.
Tags: buzzriders, gag, Idee, pr, robert basic, robgreen, Twitter, verkauf
Datum: 19. Januar 2010
Autor: Frank (Update-Leben)
Völlig unpassender Kommentar. Das Ganze war weder eine clevere Aktion noch ist ein Twitter-Account “soetwas wie eine Zeitung”. Der einzige Egoman in der Geschichte heißt @robgreen. Aber man sieht ja, welche Art von Reaktionen er mit der Aktion, die am Ende dann doch nur ne PR-Ente war, erzeugt. Das nächste Mal krähen noch weniger Vögelchen, wenn er “Wolf” ruft (Tierphrasenmischung
…). Gut so.
Wenn es nur der Buzz ist, der ein erfolgreiches und sinnvolles Produkt ausmacht, dann willkommen in der Buzz-World der BILD. Denn genau dieses Niveau wird dann hier hochgelobt: Frau durch Fleischwolf gedreht, Robert sprach zuerst mit der Freakadelle.
Das Niveau der Geschichte war schon vor den Twitterreaktionen unterhalb des Kellergeschosses.
@Raventhird Eine Zeitung ist ein Medienkanal, Fernsehen besteht aus Medienkanälen, wie auch bei Twitter, entscheidet der Besitzer was gesendet wird. Wo liegt der Unterschied zu einem Twitter-Account?
@all
Sorry, aber bitte kommt mir jetzt nicht mit dem persönliche Sache und Privater-Account Gedöns!
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Frank, Frank erwähnt. Frank sagte: @RobGreen verkauft – Meinung und Reaktionen –> http://is.gd/6BMMM #robgreen #buzzriders [...]
@reizzentrum
es ist nicht nur der buzz, der ein gutes produkt ausmacht. das spricht aber nicht dagegen, buzz für ein gutes produkt (oder eine gute idee) zu machen.
man streiche das “nur”.
@”admin” (wer bist Du eigentlich?): Der Unterschied ist ganz einfach: Auf einem Twitterkanal geht es im wesentlichen um die Persönlichkeit, die dahintersteht. Ein @saschalobo ist kein @kosmar und beide sind nicht @silenttiffy, selbst wenn die drei über dasselbe twittern (würden). Man folgt Personen.
@raventhird
dass es auf einem twitterkanal im wesentlichen um die persönlichkeit geht, kann man so pauschal nicht sagen. oder folgst du deinen verkehrsbetrieben aus sympathie?
umgekehrt konnte meine oma auch wetten dass gucken, weil sie frank elsner mochte und später immer noch, obwohl sie thomas gottschalk nicht mochte.
@raventhird Wer ich bin (Admin)? Ich bin der Besitzer, Moderator, Showmaster und Redakteur dieses Kanals, einzelne Posten könnte ich aber jederzeit auch anders besetzen.
der ganze Artikel ist kompletter Unsinn!
Ein Twitteraccount ist keine Zeitung oder Fenrsehsender.
Die Rechte für den Account liegen bei Twitter, wenn dann können die verkaufen, nicht der User.
Wenn du’s genau wissen willst, dann frag doch Dorsey:
http://twitter.com/jack
oder lies hier nach:
http://twitter.com/tos
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@ klaus
der vergleich mit zeitungen und fernsehsendern bezog sich nicht auf juristische gegebenheiten, sondern auf die rolle eines twitteraccounts als kommunikationskanal.
das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.